STUDER Bandmaschinen – Studiotechnik mit Geschichte
STUDER Bandmaschinen wurden für den professionellen Einsatz in Tonstudios und Rundfunkhäusern entwickelt. Präzise Bandführung, zuverlässige Laufwerke und vielseitige Einstellmöglichkeiten machten sie über Jahrzehnte zu wichtigen Werkzeugen für Aufnahme, Schnitt und Wiedergabe. Ihre Technik ist bis heute ebenso faszinierend wie die Musik, die mit ihr entstanden ist.
Die Entwicklung reicht von den frühen Studiogeräten mit Röhrentechnik über die vielseitige A80 und die kompakte A807 bis zu großen Mehrspurmaschinen wie der A827. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die wichtigsten Modellreihen vor und zeigen, welche Eigenschaften die einzelnen STUDER Bandmaschinen auszeichnen.
STUDER Bandmaschinen im Überblick
| Epoche | Modellreihen |
|---|---|
| Frühe Studiogeräte | Modell 27 / A27, Modell 30, A37, B37, C37, J37 |
| Transistorisierte Studiogeräte | A62, B62, A67, B67 |
| Analoge Maschinen ab den 1970er-Jahren | A80 mit ihren verschiedenen Studio-, Rundfunk- und Mehrspurausführungen; A81; A800 |
| Spätere analoge Modelle | A810, A820, A807, A812, A816, A827 |
| Digitale Magnetbandmaschinen | D820X, D820 MCH, D827 MCH |
Die Bezeichnungen stehen teils für ganze Gerätefamilien. Je nach Modell gab es unterschiedliche Bandbreiten, Spurformate, Elektronikversionen und Ausstattungen.
Studer A807
Mit der Studer A807 wurde eine kompakte „Rundfunk“ Tonbandmaschine mit einem besondes günstigen Preis-Leistungeverhältnis gebaut. Dennoch war diese Bandmaschine sehr vielseitig und wurde insgesamt in 21 verschiedenen Versionen gebaut.
Diese Bandmaschine vereinte viele Konstruktionsmerkmale der Studer Serien 810, 812 und A820. Die Bandmaschine arbeitete mit drei Bandgeschwindigkeiten 19, 38 und 76 cm/s und verfügte serienmäßig über einen Variaspeed für +- 7 Halbtöne. Die VU-Version verfügte neben regelbaren Leistungseingängen auch über Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung. Ein eingebauter Monitorlautsprecher war ebenso selbstverständlich wie eine Shuttle-Funktion, eine programmierbareLocator-Funktion, parallele und serielle Schnittstellen sowie Insertpunkte für Rauschverminderungssysteme.
Die moderne, digital steuerbare Audioelektronik war vollständig für ein automatisches Einmessen konzipiert.

