Technik

Sicher, die glanzvolle Ara der Spulentonbandmaschine als viel verbreitetes Volks-Tonspeichermedium ist sicherlich  vorbei. Zunächst durch das leichter bedienbare und deutlich kostengünstigere Kassettengerät, dann durch die digitalen Medien wie CD gefolgt von MP3, MP4, WAV usw.  Aber,  es gibt sie immer noch, viele Audiophile schätzen zu recht nach wie vor die unzähligen Vorteile anolger Bandaufzeichnungen und hegen und pflegen diese Bandmaschinen nach bestem Wissen. Bandmaschinen scheinen zunächst aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen und die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben noch nie in ihrem Leben ein solches Gerät in Funktion gesehen.

Im heutigen, digitalem Zeitalter, wird Musik und Sprache fast ausschließlich digital und oft sogar ohne bewegliche Teile gespeichert und wiedergegeben. Der Bedienkomfort hat zugegebener Weise immens zugenommen, gleichzeitig hat der Platzbedarf und das Gewicht extrem abgenommen. Es ist aber einfach kein Leben in Festplatten, CD-Spielern, MP3-Playern und was es sonst noch so alles auf dem Markt gibt. Die Methode mit Bandmaschinen im privaten Bereich Musik aufzunehmen und abzuspielen, ist mit Abstand eine der  aufwändigsten Methoden und sicher auch eine der kostspieligsten.

Eine Bandmaschine und schon das gleichmäßige Rotieren der großen 26,6 cm Spulen strahlt gleichermaßen Erhabenheit, Dynamik und Ruhe aus. Hochwertige Bandmaschinen übertreffen bis heute klanglich mit Leichtigkeit jede digitale Technik an Brillianz und Dynamik. Hinzu kommt, dass manches einmalige Tondokument nur noch auf Magnetbändern existiert. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen waren Bandmaschinen immer reine Meisterwerke der Feinmechanik und haben sich nicht umsonst über Jahrzehnte behaupten können.

Zugegeben, Tonbandgeräte haben bislang bei weitem nicht eine derarte Renaissance wie Vinyl erlebt, dennoch bleibt gerade im Hinblick auf die neu produzierten und absolut hochwertige Bandmaterialien, deren Leistungsfähigheit und Standzeit die der Materialien aus den 50ger bis 90ger Jahren bei weitem überschreiten, die weitere Entwicklung abzuwarten. Wenn nicht gerade grobe äußerliche Gebrauchsspuren oder Beschädigungen vorhanden sind, lassen sich die meisten Bandmaschinen wieder in einen nahezu neuwertigen Zustand versetzen, an dem ihre Besitzer noch sehr viele Jahre Freude haben werden. Es sit sicherlich nicht auszuschließen, dass gut gepflegte Tonbandgeräte auch die aktuelle Phase der digitalisierten Musikkonservierung und deren Verschlimmbesserung bei weitem überdauern werden…

Die Emotionen, die eine reparierte und revidierte ReVox Bandmaschine nach Jahren der Nichtbenutzung und Nichtbeachtung wieder auslösen kann, sind durchaus erstaunlich. Sie reichen von einem erfreuten „Schau mal, wie schön sie wieder läuft“ bis zur absoluten Sprachlosigkeit verbunden mit feuchten Augen, wenn eine ReVox, Studer, Akai oder Technics Maschine erstmalig einschaltet wird und den unverfälschten Sound auf die Boxen überträgt.

Defekte oder revisionsbedürftige Bandmaschinen (und das sind nahezu alle) wieder zum Leben zu erwecken hat eine besondere Faszination und muss mit viel Enthusiasmus, einer großen Sorgfalt und einer großen Begeisterung für diese alte analoge Technik erfolgen.

Studio-Bandmaschinen für professionelle Tonaufzeichnungen in Tonstudios haben noch lange nicht ausgedient, im Gegenteil. Durch die ständig wachsende Zahl an neuen Privat-Rundfunkstationen erlebt die Bandmaschine hier eine Renaissance. Nach wie vor ist die Bandmaschine eine der preisgünstigsten Möglichkeiten, wenn es um Ton Schnitt- und Gestaltung geht. Natürlich kann heute auch elektronisch mittels DAT-Schnittplatz oder Opt. Disc-Recording geschnitten werden, aber die Anschaffungskosten für solche Einrichtung sind auch heute noch extrem hoch.

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